Mittwoch

den wald vor lauter bäumen nicht





Gerade schmunzle ich über die konsequente Kleinschreibung des Titels – die auch im Buchinnern konsequent fortgeführt wird – und stelle wieder einmal mehr fest: Lyriker, Poeten ... sie haben einfach jede künstlerische Freiheit, ihre Werke zu Papier zu bringen. Meine ich jedenfalls, denn sie sind wie Maler oder Bildhauer, die sich beim Ausleben ihrer Inspirationen auch nicht (jedenfalls nicht immer und erst recht nicht zwingend) mit irgendwelchen Grundsätzlichkeiten befassen können, wollen und sollen.

Im Vorwort zu ihrem neusten Buch schreibt die Autorin – bekannt schon mit den Buchveröffentlichungen "Aus.Zeit" und "Die Philosophen kommen", erschienen bei #tredition, und vielen anderen Publikationen: "Philosophie und Lyrik? Ja, sie passen zueinander. Sie tanzen sogar miteinander. Ich liebe beide, wie ich den Jazz liebe. Improvisation und Schönheit und immer auch die Melancholie des Realen. Dabei freilich das unablässige und permanente in-Frage-Stellen und das Bewusstsein, dass "die Wahrheit" oder "die Gerechtigkeit" in der Absolutheit, wie ich mir das als Kind gewünscht hatte, nicht existieren ..."
Der Variantenreichtum poetischer Texte und der – eigentlich immer vorhandene – philosophische Hinter-, Grund- oder Übergedanke kennzeichnet den Inhalt der über 190 Seiten gesammelter Gedichte über eine Zeit von 1993 bis 2017.
Schon Friedrich Nietzsche ließ uns wissen: "Die Wahrheit ist häßlich. Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen."
Recht hat er, finde ich, und denke, dass gerade in bedrohlichen Zeiten wie jetzt die Poesie DIE Kunst ist, mit der Wahrheit umzugehen ...
Ein Ausschnitt aus der Leseprobe:

zoom der phantasie

hör auf
mich zu locken
immer wieder neu
und subtil
sonst wird die raubkatze in mir
dich eines tages umarmen
und du wirst
in panik die flucht ergreifen
weil du die
poesie meiner sehnsucht
und die leidenschaft meines herzens
ja doch nie begreifen wirst
lass uns einfach fremde bleiben die
sich aus der ferne
neugierig betrachten
der zoom der phantasie
ist spannender als die nähe

sagt mein verstand


196 gehaltvolle Seiten "den wald vor lauter bäumen nicht" von Marion Fugléwicz-Bren sind bei #tredition erschienen
ISBN 978-3-7439-7301-5 (Paperback) 25 €
ISBN 978-3-7439-7302-2 Hardcover) 30 €
ISBN 978-3-7439-7303-9 (e-Book) 15 €

Über die Autorin:
"Die Glücklichen sind neugierig." Friedrich Nietzsche
Marion Fugléwicz-Bren (MFB) lebt als freie Autorin in Wien.
Die langjährige Journalistin und Kommunikations-Beraterin hat sich schon während ihrer Studienzeit den Philosophen verschrieben, die sie in unzähligen Gesprächen interviewt und zu Rate gezogen hat. Zur heutigen Situation der Philosophie, zu ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung im Lichte der derzeitigen Veränderungen unserer Welt. Daraus entstand die Buchreihe und Webplattform "Die Philosophen kommen".

Bereits während ihres Studiums (Philosophie, Psychologie und Werbung) vor 30 Jahren begann sie als Journalistin zu arbeiten, und zwar "... an der spannenden Schnittstelle der damals neu entstehenden so genannten "Neuen Medien", den daraus resultierenden Trends und Veränderungen in der Wirtschaft und den Cognitive Sciences. Immer hat mich die Philosophie dabei begleitet, was mir erst heute so richtig bewusst wird."
Fugléwicz-Bren schrieb u. a. für Die Presse, Standard, Trend, Computerwelt, Horizont, Bestseller, APA und mehr. Als Publizistin und Leiterin eines PR-Lehrgangs liegen ihre Schwerpunkte in der Aufbereitung und Kommunikation komplexer Inhalte. Mehrere Publikationen (Sachbuch, Lyrik) entstanden. Daneben war die PR-Arbeit für Programme der Europäischen Kommission, für wissenschaftliche Konferenzen und Plattformen immer "eine prickelnde Herausforderung". Auch Media-Workshops (APA, Uni Wien) folgten. Parallel dazu berät die Autorin seit Jahren Companies, StartUps und Konferenzveranstalter wie TEDx.





Spotsrock
macht Bücher schön

Angelika Fleckenstein
Freie Autorin & Lektorin
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Telefon   (+49)  02241 169 2699
Mobil  (+49)  0160 766 2252

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KOMMUNIKATION 4.0





Verbal, nonverbal, scheißegal


Christina Schießer



Miteinander reden! Wir schätzen uns glücklich, dass wir die Sprache haben, um uns mit anderen verständigen zu können. Doch wir haben nicht nur die Sprache als Medium zur Vermittlung von Informationen. Wie Paul Watzlawick schon feststellte: "Wir können nicht nicht kommunizieren."

Der Grund: Wir verständigen uns auch durch unsere Mimik, Gestik, Körperhaltung, -bewegungen und mit Blicken. Und das jederzeit. Teilweise vollkommen unkontrolliert, denn besonders unsere Empfindungen, die sich unserem willkürlichen Einfluss entziehen, finden ihren Weg nach außen.
So können wir sprachlich etwas äußern, aber durch unseren Gesichtsausdruck und/oder die Körperhaltung etwas ganz anderes ausdrücken und unserem Gegenüber als widersprüchlichen Eindruck vermitteln.

All diese Möglichkeiten fallen unter den Begriff KOMMUNIKATION.

Christina Schießer hat hierzu ein Buch geschrieben, das helfen kann, interessierten Menschen zu vermitteln, wie Kommunikation funktioniert. Sie beschreibt, was gute Kommunikation ausmacht und welche Faktoren sie eher negativ beeinflussen, sodass Menschen einander nicht richtig verstehen. Gestörte Kommunikation hat nachhaltige Auswirkungen im privaten und erst recht im beruflichen Umfeld. Nicht nur Beziehungen können daran scheitern, sondern ganze Projekte und schlimmstenfalls auch ein Unternehmen.
Was man ändern kann, das erläutert die Autorin für jeden verständlich in ihrem Buch "KOMMUNIKATION 4.0" mit dem leicht provokanten Untertitel "Verbal, nonverbal, scheißegal".

Das Buch ist soeben erschienen bei #tredition.

ISBN 978-3-7439-4672-9 (Paperback) 14,99 €
ISBN 978-3-7439-4673-6 (Hardcover) 18,99 €
ISBN 978-3-7439-4674-3 (e-Book) 2,99 €





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