Dienstag

Buchvorstellung: Keine Lust zum Sterben






von Jill Grey

Jill Greys Buch ist kein Ratgeber. Es ist vielmehr der Beginn einer Reise, auf die sich die Autorin begeben hat. (Zitat): "..., um den Film ihres Lebens bewusst anzuschauen, in den sie Jahrzehnte investiert, jedoch nie die Zeit gefunden hatte, das Drehbuch zu lesen. In 17 Einträgen berichtet die Autorin über ihre Kindheit bis zum Einstieg in die harten Drogen. Parallel dazu gibt sie Einblicke über die Erlebnisse, als sie sich – naiv, wie sie damals war – allein in ein abgeschiedenes Bergtal flüchtete. In die Texte fließen zudem diverse Dialoge mit Gott ein. Die Erzählungen sind bewegend, witzig, selbstironisch und halten dem Leser so manches Mal einen Spiegel vor."


"Weltschmerz" (Bild aus dem Buch)
 © Jill Grey


Vielleicht dachte ich deshalb, dass der Buchtitel ein Stück Trotz und Provokation ist. Jedenfalls fühlt es sich für mich so an. Die Dialoge mit Gott gefallen mir besonders. Sie sind so klar, authentisch und nachvollziehbar; der Blick in einen Spiegel bleibt da niemandem erspart. Und so fand auch ich mich in Sequenzen dieses interessanten Buches wieder.


Die Autorin ist ein Baseler Kind der 1960er Jahre. Sie ist Künstlerin und hat in den vergangenen Jahren sechs Bücher geschrieben. Sie töpfert und malt; Skulpturen von ihr wurden 2004 in der internationalen Kunstausstellung Arte in Basel gezeigt.



Ihr Buch ist aktuell erschienen bei tredition.

Ein weiteres Buch von Jill Grey erscheint unter dem Titel "Audienz der Toten" in Kürze im Grischa Verlag. Eine Gesellschaftssatire der besonderen Art - mit kriminalistischen und übersinnlichen Elementen...



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