Dienstag

Jetzt geht's los: Buchgestaltung mit Word




Selbermachen ist Trumpf



Buchgestaltung mit Word

Selfpublishing finde ich toll.

In meinen 6 Beiträgen unter dem Titel „Dann machen Sie’s doch selbst“ habe ich mich nicht nur über die Vorteile zum Thema Selfpublishing ausgelassen, sondern auch darüber geschrieben, wie unverzichtbar ein gutes Lektorat/Korrektorat ist.

Mindestens genauso wichtig ist die Gestaltung des Textes für Ihr Buch.
Formatieren ist im Grunde genommen nicht schwierig. Wenn man weiß, welche der zahlreichen Funktionen bei Microsoft Word sinnvoll und dienlich sind, um das eigene Textwerk in Form zu bringen.

Am besten startet man mit einer Manuskript-Datei, die auf Normseite für Manuskripte geschrieben wurde: ca. 30 Zeilen mit durchschnittlich etwa 60 Zeichen und das Ganze 1,5-zeilig sowie ohne sonstige Formatierung.

Wie man dann weiter vorgeht, erkläre ich künftig in meinen Tagesseminaren mit dem Thema 

„Buchgestaltung mit Word“.

Wer einmal gesehen und selbst sofort ausprobiert hat, wie es funktioniert, kann künftig ohne Probleme seine Manuskript-Datei durchformatieren, um sie später als PDF hochzuladen für die Veröffentlichung. – Zwar bieten manche Verlage auch die Online-Formatierung an, doch geht es beim BuchSATZ um mehr als reines Formatieren.

Alles das können Sie in meinem Tagesseminar erfahren, an der eigenen Buchdatei sofort umsetzen und für Ihre künftigen Buchprojekte anwenden. Das spart Ihnen nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Geld.

Ich plane derzeit zwei Termine im August mit jeweils nicht mehr als 4 Teilnehmern.
Folgen Sie in den nächsten 10 Tagen meiner Seite Spotsrock.de bei Facebook oder besuchen Sie meine Internetseite http://www.spotsrock.de – dort gebe ich die Termine, den Veranstaltungsort und die Konditionen bekannt.

Ich freu mich auf Sie!


Hohenzollernstraße 29
D – 53840 Troisdorf

Telefon   (+49)  02241 169 2699
Mobil  (+49)  0160 766 2252

angel@spotsrock.de




Montag

Dann machen Sie's doch selbst (6)




Der Schlüssel zum Selbermachen…

spart Ihnen Zeit und …

Geld!




6

Selbst ist der Mann / die Frau! – Es gibt immer einen Weg!
Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen! – Aufgeben gilt nicht!

Wenn Sie diese Einstellung haben, sind Sie auf dem richtigen Weg. Sie wollen Ihr Buch weitestgehend selbst gestalten und auch bei der Veröffentlichung so ziemlich alles in Ihren eigenen Händen haben.

Ich bin Ihr Schlüssel dafür!

Wieso ausgerechnet ich? Dafür gibt es mindestens 3 gute Gründe:
a)    Ich verfüge über das Know-how, insbesondere mit Microsoft Word, PDF und Text-/Bildgestaltung u. Bearbeitung sowie Buchumschlagerstellung,
b)    die Erfahrung in diesen Bereichen und mit dem Selfpublishing sowie
c)     eine Ausbildung sowohl als Lektorin/Korrektorin und als Coach.


Der wichtigste Grund für mich ist jedoch, dass es mir Riesenfreude bereitet,
mit Ihnen, liebe Autoren und Autorinnen zusammenzuarbeiten.


Zusammenarbeiten bedeutet in diesem Fall aber vor allem, dass ich mein Wissen und meine Kenntnisse mit Ihnen teilen möchte. Sie wollen Ihr Buch möglichst kostengünstig selbst veröffentlichen, und ich kann Ihnen zeigen, wie Sie ihr Manuskript dafür weitestgehend allein vorbereiten.

Der Vorteil: Sie sparen die Zeit, die ein Dienstleister, dem Sie diese Aufgabe übertragen, benötigen würde, und damit eine Menge Kosten!

Word ist kein Hexenwerk! Es gilt, nur die wichtigsten Funktionen für sich zu nutzen, um eine Buchinhaltsdatei herzustellen, die dann perfekt und professionell ausschaut und sich als Word- oder fertige PDF-Datei zur Veröffentlichung hochladen lässt.

In Tagesseminaren zeige ich Ihnen mit Ihrer eigenen Manuskriptdatei, wie Sie z.B.

-        Fehler in der Formatierung auflösen/korrigieren können und dann
-        die richtigen Formatierungen vornehmen.
-        Sie lernen Stolperfallen kennen, deren Auflösung und Vermeidung sowie
-        einige Tipps und Tricks, damit Ihre Buchinhaltsdatei gestalterisch gelingt und
-        den Umgang mit Formatvorlagen (z.B. vom Selfpublisher-Verlag);
-        und noch vieles mehr.

Natürlich gibt es ganz individuelle Probleme, die sich häufig erst zeigen, wenn wir an der Datei arbeiten. Auf diese gehe ich selbstverständlich auch ein. Die Teilnehmerzahl ist aus diesem Grund auf 3 bis 4 Personen beschränkt.

Ich möchte Ihnen das Rüstzeug vermitteln, damit Sie Ihr Buch tatsächlich

selbst machen können!

Für alle, die das doch nicht selbst machen können oder wollen, biete ich meine Unterstützung als Lektorin/Korrektorin – als Buchgestalterin an.

Termine und Preise für die Tagesseminare wird es ab August geben.

Die Preisliste von spotsrock.de wird in den nächsten Tagen mit den Paketpreisen zur Buchgestaltung ergänzt. Derzeit finden Sie die aktuelle Preisliste auf www.spotsrock.de, und zwar beim Klick auf den kleinen Stein im Footer. 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 




Ich freue mich auf Ihre Feedbacks zur Idee und Planung…
Schreiben Sie mir bei Facebook, google+ oder blogspot.com sowie gerne auch per eMail an angel@spotsrock.de

Über Besuche auf meiner Internetseite http://www.spotsrock.de freue ich mich sehr.




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Freitag

Dann machen Sie's doch selbst (5)




Hilfe zur Selbsthilfe


Gewusst
WO!




5

„Und wenn Sie trotzdem wild entschlossen sind, Ihr Buch ganz allein in Form zu bringen, verrate ich Ihnen auch dazu den einen oder anderen Tipp… morgen!“, so meine Worte gestern.
Jetzt folgen ein paar Hinweise auf Hilfe-Möglichkeiten auf Ihrem PC und online!

Wie ich Ihnen erzählte, brauchen Sie als Selfpublisher mehr als nur eine gute Idee, die Sie als Geschichte möglichst interessant und spannend erzählen. Sie haben hoffentlich auch darauf geachtet, dass Sie Absätze richtig eingefügt haben (Szenen-, Personen, Dialogwechsel u.a.), überflüssige Seiten- und Zeilenumbrüche sowie doppelte/dreifache Leerschritte zwischen Worten getilgt und das Ganze im Blocksatz gesetzt zu haben. Dann haben Sie alles in eine dem zukünftigen Buchformat entsprechende Vorlage eingefügt, Randabstände kontrolliert, Seitenzahlen formatiert und ggfs. ein Inhaltsverzeichnis Sie vielleicht angelegt. Denn: All das muss geschehen, bevor Sie Ihr Manuskript bei einem Selfpublisher-Verlag hochladen können.

Zugegeben, das ist für Autoren, die dieses Procedere nicht öfter machen oder gänzlich unvertraut mit solchen Abläufen sind, ein zunächst kompliziert erscheinender Aufwand. Aber Sie können sich helfen lassen.

1.     Sie haben die Möglichkeit, die Hilfe-Programme Ihres jeweiligen Schreibprogramms zu nutzen.
Leider habe ich feststellen müssen, dass es bei Microsoft Word zwar eine ziemlich große Auswahl zur Hilfe gibt, aber man muss dabei oft sehr viel Text lesen – da könnte man sich auch durchs Handbuch wurschteln. Es gibt auch die Möglichkeit, einem Video zu folgen. Aber nicht immer trifft die Antwort so exakt auf Ihr „Problem“ zu wie Sie es bei der Bearbeitung benötigen.

2.     Im Internet werden Sie bei Eingabe Ihres Suchbegriffs in Google bei den Ergebnissen viele Foren angezeigt bekommen, in denen Sie Ihre Frage gezielt stellen können und Antworten von Usern erhalten, die ähnliche Probleme bereits gemeistert haben. Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Chance, schnell und unkompliziert ein Problem zu lösen, um weiterarbeiten zu können.

3.     Alternativ könnten Sie einen Word-Kurs an der Volkshochschule oder bei einem spezialisierten Anbieter buchen.  Letztere sind nicht ganz günstig im Preis, aber gut. Außer den Grundlagen lernen Sie jedoch auch jede Menge, das Sie eigentlich gar nicht brauchen, wovon Sie auch einiges wieder vergessen werden, wenn Sie es nicht nutzen.
Meine persönliche Erfahrung: Ich habe Grundlagen-Kurse besucht – wirklich viel gelernt habe ich allerdings erst durch die alltägliche Nutzung.


Und fest steht: Ohne ein gewisses Grundlagen-Wissen geht es gar nicht!

Die einfachste Möglichkeit ist es, die Formatierungsarbeit an ein Lektorat/Korrektorat zu geben, und zwar bevor Sie selbst sich irgendwie im Formatieren versucht haben. Ich möchte keinem Autor zu nahe treten. Aber ich habe in meinem Lektorat Manuskripte bearbeitet, die dermaßen „ver-formatiert“ waren, dass nur noch eines half: die vorliegende Formatierung komplett zu löschen.

Das finde ich immer schade! Erstens weil die Autoren sich wirklich sehr viel Mühe damit gegeben hatten und das erste Erscheinungsbild manchmal auch recht schön war. Zweitens weil es viel Zeit (und damit Geld) gekostet hatte, die Fehler aufzudecken und das Ganze wieder professionell zu formatieren.

Aus diesem Grund gebe ich immer gern den Tipp mit der Normseiten-Vorlage, in die einfach nur runtergeschrieben wird. Das Formatieren ist für mich weit weniger zeitaufwändig und damit Kosten sparend.

Bedenken Sie: Im Korrektorat wird Ihr Manuskript geprüft, formatiert und bei der Prüfung gleichzeitig richtig durchstrukturiert (z.B. Absätze richtig eingefügt).

Lieber Autor, liebe Autorinnen,

vielleicht sitzen Sie ganz klein geworden am Schreibtisch und denken, dass das doch alles ziemlich viel ist. Ist der Aufwand wirklich notwendig? Geht das nicht auch ein bisschen einfacher – und wird es nicht auch kostengünstiger dadurch?

Gute Nachricht: Es geht!!!

Und wie?

Darüber informiere ich Sie in der nächsten Woche in einem letzten Beitrag, für den nun noch einige Vorbereitungen zu treffen sind. Lassen Sie sich überraschen…


Bitte bleiben Sie auch einfach dran auf  http://www.spotsrock.de   (Start-Seite, 1. Feld)  oder  www.angelika-fleckenstein.blogspot.com

Weiterhin bei Facebook unter  „Spotsrock.de“  oder Google+ bei Angelika Fleckenstein.





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Donnerstag

Dann machen Sie's doch selbst (4)




Das Richtige tun
von Anfang an


Gewusst
WIE!




4


Gestern versprach ich, etwas darüber zu schreiben, wie Sie am besten vorgehen, um Ihr Buch als Selfpublisher optimal vorzubereiten. Na, dann wollen wir mal sehen…

Vorweg möchte ich sagen, dass es unter Ihnen sicher einige Word-Kenner und –Könner gibt, denen ich hier nichts mehr erzählen kann und will. Sie wissen genau, wie sie das Manuskript anlegen vom Rohentwurf bis zur PDF-Erstellung. – Wenn Sie dennoch weiterlesen möchten, bitte sehr! Ich freue mich!

Es ist übrigens egal, ob Sie bereits einmal veröffentlicht haben oder nicht. Was jetzt folgt, gilt für alle! Besonders jedoch für diejenigen, die sich nicht so gut oder gar nicht auskennen, gebe ich hier meinen heißesten Tipp:

Schreiben Sie in einer Normseiten-Manuskript-Vorlage!

Was ist das?
Der Verband der freien Lektoren e.V. empfiehlt hierfür ein

-  Format auf DIN A4-Seite
-  mit ca. 30 Zeilen,
-  in denen etwa 60 Zeichen inklusive der Leerschritte Platz finden.
-  Das Ganze mit 1,5-fachem Zeilenabstand.
-  Eine Normseite enthält durchschnittlich etwa 1.500 Zeichen*). (Dies ist übrigens auch die Grundlage, auf der die meisten Lektoren/Korrektoren ihre Preisangebote für die Bearbeitung machen.)

Eine solche Vorlage können Sie im Internet herunterladen, sowohl für Word wie auch für Open Office. Google macht das Finden leicht!

In diese Vorlage fügen Sie eine Kopfzeile mit Ihren Daten ein, dann schreiben Sie einfach drauflos. Das einzige, was Sie „formatieren“, sind die Absätze. Nur hier betätigen Sie die „Enter“-Taste. Ansonsten schreiben Sie einfach runter und kümmern sich um nichts.

Wenn Sie in einzelnen Kapiteln schreiben, können Sie diese mit einer zusätzlichen Leerzeile vom vorherigen absetzen und z.B. Nummerieren bzw. die Überschrift des jeweiligen Kapitels schreiben.
Ein Lektor/Korrektor wird sich freuen, ein solch einfaches Manuskript, das bar jeder Formatierungsstolpersteinchen ist, bearbeiten zu dürfen.

Das ist mal der einfachste Start, wenn Sie meinem Rat aus Beitrag No. 3 folgen: der Buchveröffentlichung ein Lektorat/Korrektorat voranzuschicken.

Der Lektor kann Ihnen das Manuskript dann auch entsprechend dem gewählten Buchformat „setzen“. Er legt den Schrifttyp fest, die Schriftgröße, sorgt für einen etwas größeren Abstand zwischen den einzelnen Absätzen, den Erstzeileneinzug, formatiert die Kapitelüberschriften – falls vorhanden – oder die Nummerierung. Aus den Kapitelüberschriften lässt sich dann per Mausklick ein Inhaltsverzeichnis generieren. Dieses kann vorformatiert sein (durch eine entsprechende Formatvorlage, die man im Schreibprogramm schon hat oder selbst anlegt) oder wird separat im Dokument bearbeitet. Die Schreibprogramme lassen sich auf die Bedürfnisse des künftigen Buches hervorragend einstellen. Vorausgesetzt, man kennt sich aus, was bei Lektoren/Korrektoren absolut der Fall ist.

Es ist klar, dass dieser Service Geld kostet. – Oder?

Wenn Sie geglaubt haben, eine Buchveröffentlichung als Selfpublisher spart Ihnen Mühe und Geld, sind Sie im Irrtum! Selfpublishing ist viel Arbeit für den Autor - und auch für jene, die ihn unterstützen! Und wenn er es richtig machen will, kostet es halt etwas, und zwar nicht nur die Veröffentlichungsgebühr.


Selfpublishing ist aber vor allen Dingen eines: 
Die große Chance, jedem Buch zu seiner Leserschaft zu verhelfen!

Es gibt ungezählte gute Manuskripte, die bei vielen Verlagen in der Masse aller eingereichten Werke schlicht „unter den Tisch fallen“. Immerhin erscheinen jährlich etwa 90.000 neue Bücher!!! Können Sie sich vorstellen, wie groß die Zahl der eingegangenen Werke gewesen sein muss, aus denen diese Neuerscheinungen hervorgingen?

Insofern betrachte ich Selfpublishing als Segen für alle Autoren!

Es bietet Ihnen eine unerhört gute Chance, Ihr Buch das Licht der Bücherwelt erblicken zu lassen! Wenn Sie einen Verlag gefunden haben, der Ihnen für einen vernünftigen Preis ein sehr gut geschnürtes Paket an

-  technischem Know-How,
-  Unterstützung bei der Veröffentlichung und
-  ein gutes Marketing liefert sowie
-  darüber hinaus auch noch eine gute Provision beim Buchabsatz gewährt,

sollten Sie die Chance ergreifen! Wer weiß? Vielleicht ist gerade Ihr Buch jenes, auf das die Welt gewartet hat!!?

Wenn Sie also Lektorat/Korrektorat und Satzarbeit in professionelle Hände geben, kostet es zwar Geld, dafür haben Sie jedoch die Gewähr, dass Ihr Werk wirklich professionell bearbeitet wird und in jeder Hinsicht mit allen anderen Büchern am Markt konkurrieren kann. – Zudem freut sich auch der Verlag! Die Bücher „seiner“ Selfpublisher sind nämlich auch seine Visitenkarte. Ihr Erfolg mit dem Buch und der Erfolg des Verlages sind untrennbar miteinander verbunden.

Lieber Autor, liebe Autorin, sie haben schon mal ein Angebot für ein Lektorat/Korrektorat und/oder Satzarbeit eingeholt? Ich sehe, Sie waren über die Kosten doch etwas erschrocken?
Noch ein Tipp: Scheuen Sie sich nicht, beim Lektorat nach einer für beide Seiten angenehmen Teilzahlung zu fragen. Es gibt immer einen Weg mit guten Kompromissen…


Und wenn Sie trotzdem wild entschlossen sind, Ihr Buch ganz allein in Form zu bringen, verrate ich Ihnen auch dazu den einen oder anderen Tipp… morgen!





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Mittwoch

Dann machen Sie's doch selbst (3)









Bücher veröffentlichen
ganz einfach und … -


preiswert?




3

Wieso gibt es Verlage, die Ihr Buch gerne veröffentlichen würden, Ihnen aber dafür erheblich viel Geld abverlangen. Ich meine, 12.000 Euro wie in meiner Vorgeschichte, sind ja nicht von Pappe. Es gibt kleinere Beträge, aber auch noch viel größere. Manche AutorInnen lassen sich auf so etwas ein, andere schreckt es ab. (Wichtig: Ich spreche hier nicht von den unseriösen Pflänzchen in der Verlagswelt, die es leider immer noch gibt. Und man muss als AutorIn wirklich sehr vorsichtig sein, bevor man sich auf einen Verlag als Partner fürs eigene Buch einlässt. Drum prüfe, wer sich ewig bindet…!)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was es eigentlich kostet, ein Buch zu veröffentlichen? Was genau steckt dahinter? Wer verdient daran?
Was ist denn sooo teuer?

Das meiste Geld geht für Lektorat, Marketing und Druckkosten drauf. Das ist nun einmal so. Schauen Sie sich in der Bücherwelt mal um, denn es gibt einschlägige Literatur zum Thema. Es tut jedem, der ein Buch geschrieben hat und dieses veröffentlichen will, gut, sich sehr konkret damit auseinanderzusetzen.

Ja, und wie machen das die Selfpublisher-Verlage, fragen Sie zu Recht. Wie kann es bitteschön angehen, dass man für einen Betrag von etwa 99 bis 699 Euro ein Buch auf den Markt bringt? 

Hier ein paar Antworten:

1.     Sie erhalten kein Lektorat / Korrektorat.
2.     Sie bekommen kein Feedback zu Ihrer Story und Ihrem Schreib-/Erzählstil.
3.     Sie müssen sich um die Gestaltung Ihres Buchtextes selbst kümmern.
4.     Sie gestalten einen Buchumschlag, selbst entweder mit z.B. Photoshop, wenn Sie es können oder mit einer Verlagsvorlage, wenn der Verlag das anbietet und Ihnen die Auswahl zusagt.
5.     Es wird keine Erstauflage gedruckt, die dann in die Buchhandlungen geliefert wird. Selfpublisher-Verlage produzieren die Bücher auf Bestellung (Books on demand, Sie wissen schon).
6.     Niemand organisiert Ihnen eine Lesung oder gar eine Lesereise.
7.     Die Werbung ist in der Regel Ihre Sache!

Sie merken, da stehen genau die Dinge drin, die eine Buchveröffentlichung letztlich teuer machen: Lektorat – Marketing – Druckerei.

Nun komme ich zu dem Punkt, den ich gestern angekündigt habe: 
Warum kommt Selfpublishing nicht ohne Lektorat aus?

Es ist immer schön und gut, wenn der beste Freund, eine liebe Bekannte und jemand, den man halt gut kennt und von dem man weiß, der ist gut in Deutsch, Ihr Werk Korrektur liest. Und manchmal lesen es auch alle drei. Das ist auf jeden Fall schon mal besser, als ein Buch einfach ohne jede Fremdkontrolle auf den Markt los zu lassen.

Viel besser ist es, die Aufgabe des Korrektorats einer/m Fachfrau/-mann zu übertragen. Zum Korrekturlesen gehört nämlich einiges mehr als gute Deutschkenntnisse. Beim Korrektorat wird auf sprachliche Stimmigkeit geachtet, stilistische Unsauberkeiten sowie inhaltliche Ungereimtheiten werden beseitigt. Ein Korrektor verfügt über sehr umfangreiches Allgemein- und Spezialwissen.
Ob das bei den drei vorgenannten Helfern gewährleistet ist?

Beim Lektorat wird dann noch einiges mehr geleistet. Das Korrektorat ist Bestandteil des Lektorats. Das Manuskript wird vollständig aufbereitet, der Inhalt auf Stimmigkeit, Stil und (flüssige) Sprache geprüft u.v.m. Der Lektor/die Lektorin beurteilt das Werk auch hinsichtlich der Markttauglichkeit. Er darf am Manuskript teilweise erhebliche Eingriffe vornehmen, wo es notwendig ist und entsprechende Korrekturvorschläge machen. Solche Eingriffe werden mit dem Autor besprochen. Autor und Lektor arbeiten eng zusammen. Manchmal organisieren Lektoren dann sogar Lesungen und/oder begleiten den Autor dorthin.

Lieber Autor, liebe Autorin,

Selfpublishing ist eine tolle Sache!!! Sie erfreut sich nicht umsonst zunehmender Beliebtheit auch bei anderen Verlagen… Ein Buch nämlich, das bereits im Selfpublishing „gut gelaufen ist“, Aufmerksamkeit erregte, hat gute Chancen, in einem anderen Verlag aufgenommen zu werden. Will heißen: Selfpublishing kann der Türöffner zu einem Verlagsvertrag sein mit allen Annehmlichkeiten, von denen fast jeder Autor träumt, um die er sich beim Selfpublishing allerdings selbst kümmern muss.

Voraussetzung dafür ist, dass das von Ihnen als Selfpublisher veröffentlichte Buch eine gute Qualität besitzt. Eine gute Story (oder ein interessantes Fachgebiet usw.), eine weitestgehend fehlerfreie Gestaltung von Text (ggfs. auch Bildern), einen Buchumschlag, der als Hingucker schon Aufmerksamkeit weckt und Ihren persönlichen Einsatz. (Letzteren leisten Sie übrigens auch bei „normalen“ Verlagen, denn: Selbst ist der Autor eigentlich immer und überall.)

Ich könnte mir vorstellen, dass das Ihren „Ich mach das jetzt alles selbst“-Trieb doch etwas dämpft. Möglicherweise hatten Sie sich das doch einfacher vorgestellt. Aber bitte! Bleiben Sie dran und glauben Sie mir, die Mühe, sich einen Lektor oder Korrektor zu suchen, mit dem Sie vertrauensvoll zusammenarbeiten, lohnt sich. Die Kosten schwanken, und zwar ganz erheblich. Machen Sie die Arbeit an Ihrem Buch nicht von den Kosten allein abhängig. Vertrauen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand und Ihrem GEFÜHL.

Sie wollen mit Ihrem Buch auf dem Buchmarkt auffallen, sozusagen in Konkurrenz treten mit allen anderen. Dafür sollten Sie nur das Beste tun – von Anfang an...


Was das sein kann, verrate ich Ihnen morgen im 4. Teil dieser Reihe!




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Buchvorstellung: Die Mitläuferin - Ein Leben in zwei Deutschländern

Die Mitläuferin


Ein Leben in zwei Deutschländern


von Astrid Zeven






Ein gutes Vierteljahrhundert ist es her, als aus zwei Deutschländer – DDR und BRD – ein (wieder)-vereintes Deutschland wurde.
„Die Mitläuferin – Ein Leben in zwei Deutschländern“ von Astrid Zeven erzählt die Geschichte von…
„Dörte, die Heldin der Handlung und mediale Erzählerin, steht vor einer, alle bisherigen Dimensionen sprengenden Konfliktsituation, einem Wendepunkt ihres Lebens. Sie erinnert sich, wie alles begann, woher sie kommt, was sie prägte, wie sie aufging in der Zweisamkeit mit einem Partner und zu sich fand, wie sie zusammen mit ihrem Mann alles aufgibt, aufbricht zu nie erfahrenen Ufern und ankommt in einem neuen Leben.
In einer novellistischen Reflexion erzählt sie locker und leicht, naiv und phantastisch über das Leben einer Akademikerin in der DDR, gestaltet ein Frauenbild, das typisch zu sein scheint und den unglaublichen Wandel, der in ihr vorgeht, nachvollziehbar macht. Gleichzeitig vermittelt sie dem Leser plausibel, wie ein selbständiges Leben in der DDR möglich war und doch dazu führte, die DDR zu verlassen. Sie erzählt, wie die Flucht geplant wurde, diese über Ungarn von der Pleiße an die Isar führt und wie sie ankommt in einem anderen Land. Erneut stellt sie sich fremden Herausforderungen, und in atemberaubend kurzer Zeit nimmt sie quasi dieselbe Position ein, die sie in der DDR hatte.
Ihre stolze Zuversicht schöpft sie aus dem ehrlichen Ringen um eine vernünftige, anerkannte Position, egal in welchem Leben, in das sie sich aber immer ganz hineinbegibt, in dem sie sich ständig ändert und doch immer dieselbe bleibt. Bestimmend bei allem ist ihr sicheres Gefühl für Werte, die sie von ihren Eltern übernommen hat, und die Partnerschaft, in der sie lebt.
Die spannend erzählte Geschichte schlägt einen weiten Bogen zurück bis in das Leben ihrer Eltern, lässt das Besondere, Schicksalhafte ihres Lebensweges so im allgemein Menschlichen aufgehen, dass die Konflikte ihrer Anpassung in den unterschiedlichen deutschen Gesellschaften sie immer liebenswert erscheinen lassen.“ 
[Zitat des Vorstellungstextes]
So interessant wie diese repräsentative Zusammenfassung ist das Buch geschrieben. Wer es in die Hand nimmt und zu lesen beginnt, legt es bis zum Schluss nicht mehr weg…
„Die Mitläuferin“ ist soeben im tredition Verlag erschienen:
328 Seiten Hardcover (24,90 €) und Paperback (17,90 €) sowie als eBook (3,90€)

Über die Autorin:
Die Autorin wurde 1948 im Anhaltinischen nahe Magdeburg geboren. Sie studierte Germanistik / Anglistik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Den Großteil ihres beruflichen Lebens in der DDR war sie am Herder-Institut der Universität Leipzig als Lehrerin im Hochschuldienst im Fach Deutsch als Fremdsprache (DaF)tätig.  Als Dozentin für DaF war ihre Aufgabe, Studenten aus allen Ländern zur Hochschulreife zu bringen.
Nach einer ungewöhnlich abenteuerlichen Flucht Anfang Juli 1989 in die Bundesrepublik Deutschland arbeitete sie bis zum Erreichen des Ruhestands 2013 am Goethe-Institut als Sprachdozentin.
Sie lebt mit ihrer Familie in Oberbayern.
„Die Mitläuferin – Ein Leben in zwei Deutschländern“ – ist ihr Erstlingswerk.