Dienstag

... und schwups, das Huhn ist umgebracht...





Das Hühner so viel Spaß machen können... 

Liebe Leser, ich hatte ein so vergnügliches Wochenende mit diesem Buch und in der Zusammenarbeit mit dem Autor Drahnier von Nielk.

Tiefsinnig und hintergründig, witzig, frech und auch frivol, gesellschaftskritisch, satirisch, wenig politisch und auf jeden Fall lesenswert kommt uns



"und schwups, das Huhn ist umgebracht..."








daher. Heiter-entspanntes Lesevergnügen 1. Kajüte.

Jedes der Gedichte ist ein Tropfen Balsam auf die mit schlechten (Alltags- und Welt-)Nachrichten geschundene Seele. Schmunzeln. Grinsen. Lachen. Das sind die richtigen Arzneien fürs tägliche Wohlbefinden. Rezeptfrei und ohne stundenlange Arztbesuche.




Aber leider nicht ohne Nebenwirkungen. Als da wären: kleine Kullertränchen vor lauter Lachen, Vertiefung der Grinsefalten um die Augenpartie, ggf. in Einzelfällen Bauchweh durch Lachkater. In nicht wenigen Fällen ist auch Suchtgefahr zu befürchten.

Sie sehen, liebe Leser, mich hat's bereits erwischt. Da lachen selbst die Hühner und müssen darauf achten, nicht von der Stange zu plumpsen. Also ich les die Geschichten in Reimen von, mit und über Hühner immer wieder und pfeife auf die Nebenwirkungen. Mögen meine Augen noch mehr strahlen durch die kleinen Lachfaltenkränze...



Hier eine kleine Kostprobe:


Lustgewinn

Ein altes Huhn, trotz Alter scharf,
verspürte Lustgewinnbedarf
und stieg 'nem Kater hinterher.
Jedoch, dem fiel die Liebe schwer
und abhold jedem Hühnerwerben,
geschwächt durch viele Lebenskerben
zog selbiger stets schnell die Leine.
Ja, und auch beim schönsten Vollmondscheine
fand Lustgewinnbedarf nie Deckung.
Sogar wohlfeile Niederstreckung
hat keine Nachfrage geschafft:
So ist das in der Marktwirtschaft!
Vors Hühnerauge file die Schuppe:
's war halt die falsche Kundengruppe!





Sie werden sehen: Auch Hühner sind nur Menschen.

Lesen Sie's! 
Und dann schreiben Sie mir!
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!


"... und schwups, das Huhn ist umgebracht..."  von Drahnier von Nielk

ist soeben erschienen bei tredition.

ISBN:
978-3-7439-0310-4 (Paperback   7,99 €)
978-3-7439-0311-1  (Hardcover 14,99 €)
978-3-7439-0312-8 (eBook           2,99 €)







Spotsrock
macht Bücher schön

Angelika Fleckenstein
Freie Autorin & Lektorin
Postfach 11 23
D - 53821 Troisdorf
Telefon   (+49)  02241 169 2699
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Montag

Für Weltenbummler und Lebenskünstler







von


Undine Leverkuehn





Dieses Buch enthält unterhaltsame Lyrik für heiter-entspannte Schmökereien zu jeder Zeit. Nicht nur für Weltenbummler und Lebenskünstler...

Die Autorin hat es in drei Teile gegliedert:

1. Zwischen Imagination und Wirklichkeit2. Gedichte auf der Grundlage von Fabeln . (geradezu fabelhaft)3. Humoresken, Witzeleien, Rhythmus, Metrum, Vers und Reim

Nachfolgend liefere ich euch zwei kleine Kostproben, wobei mir die Auswahl wirklich nicht leichtgefallen ist, weil nahezu alle Gedichte, Reime, Verse nur so sprühen vor Wortwitz.




Zeitgeist

Bedürfnissen, Wünschen Rechnung zu tragen
und Sorge für Wohlleben, Wohlbehagen
in universeller Beweglichkeit,
in Krypten Verborg’nes nach draußen zu zerren,
in lüsternem Leichtsinn ins Freie zu plärren
ist Lebensstil ganz am Zahne der Zeit.

So nah der Gesellschaft – so fern der Begegnung –
schwebt über dem allgemeinen Ergötzen,
Getöse, Gewirr, Um-die-Wette-Wetzen,
Nach-Rausch-und-Beglückung-Lechzen
und Hetzen
so jenseitig von Begnadung und Segnung
zuletzt der Verflüchtigung blankes Entsetzen.

O Auge, wo ist dein Sehnen geblieben,
aufstrebender Geist, dein Hoffen und Lieben? –
Getriebe der Welt, wann schwindet dein Wille zum Leben? –
Wann klärt sich zu festlicher Stille dein Bild für die Seele,
die anbeten will!


Skeptisch gegenüber der Skepsis


E in Skeptiker, der sich als Atheist
verstand, besuchte eine Kirche. List
und Argwohn so wie Tücke warn ihm fern. –
Als er da plötzlich vor dem Bild des Herrn
niederkniete, sagte sein Begleiter:
„Nun entdecke ich bei dir doch leider,
dass du lügst, wenn du behauptest, dass
du nicht an Gott glaubst.“ – „Ich und lügen – was!
Ich bin kein Gläubiger. Ich lüge nicht.
Ein Mann wie ich, der weiß, wovon er spricht.
Und dennoch frag ich mich – als Atheist –
ob meine Position die richt’ge ist.
Zur Sache stehn ist’s, was den Geist erfüllt.

Aus Taten doch spricht oft das Gegenbild.“




"Für Weltenbummler und Lebenskünstler"
200 Seiten Lyrik-Vergnügen
soeben erschienen beim tredition Verlag

ISBN
Taschenbuch: 978-3-7345-9652-0 (9,90 EUR)
Hardcover: 978-3-7345-9653-7 (16,90 EUR)
eBook: 978-3-7345-9653-4 (3,90 EUR



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Donnerstag

Helmut kehrt zurück





Also hier präsentiere ich Helmut, wie er bäuchlings an der Scheibe des Fensters vom Bad hockt und vermutlich auf wärmere Temperaturen wartet.

Und jetzt seid mal ehrlich: Er sieht doch wirklich etwas bedrohlich aus, und ihr könnt verstehen, dass ich ihm nicht das Fenster öffne, damit er hereinspaziert. Übrigens ist die winzig kleine schwarze Spinne schon mal vorsorglich getürmt...

Durchs Glas betrachtet:  H E L M U T


In zwei vorhergehenden Posts schilderte ich ja Helmuts tagelange Anwesenheit und sein plötzliches Verschwinden, nachdem ich mich gerade an ihn gewöhnt hatte.

Unglaublich, aber wahr: Helmut ist wieder da!

Ich traute meinen Augen heute Morgen nicht, als ich das kleine Fenster im Bad öffnen wollte. Meine Hand, die eben noch nach dem Fenstergriff langte, zuckte zurück beim Anblick des großen käferähnlichen Wesens, das ich durchs Scheibenglas erkannte.

Das Fenster blieb geschlossen, denn Helmut, dieses clevere kleine Schlitzohr (wo immer ein Ohr hat...) sitzt nicht etwa am Fliegenschutzgitter, sondern hat sich irgendwie durchgemogelt und hockt direkt auf der Fensterscheibe. Da ist es offenbar wärmer, und bei derzeitigen Nachttemperaturen um die 6 - 10 Grad minus wundert mich das nicht! Doch wenn ich das Fenster öffne, hab ich womöglich gleich im Badezimmer... - mhm.

Ob er sich morgen fotografieren lässt? Der Platz ganz oben in diesem Post hat nur ein Platzhalterchen. Sollte das Shooting morgen erfolgreich sein, seht ihr an dieser Stelle dann Helmut live und in Farbe.

Ist nur die Frage: Hab ich den Mut, das Fenster aufzumachen? 

Ja ja, ich weiß schon, dass ich ein bisschen plem-plem erscheine, weil ich in meiner blütenreichen Fantasie den großen Käfer in den Raum krabbeln, wenn nicht gar springen sehe. Lacht nur! Vorsicht ist die Mutter nicht nur in der Porzellankiste, auch am Fenster, wenn da ein Helmut an der Scheibe hockt.

Jedenfalls sorgt das beinreiche Krabbeltier für eine Fortsetzungsgeschichte, wie es scheint.




macht Bücher schön



und gelegentlich schreib ich was ;-)

Sonntag

Erwischt wie eine Frühlingsliebe - Fortsetzung I





Foto by BarmaleyOdessa pixabay.com


Wieder Musik zu machen ist mir weiterhin eine große Freude, auch wenn die Verzweiflung derzeit manchmal immer noch gleich neben der nächsten Note liegt. Ich schrieb ja in meinem ersten Blogpost von  "Erwischt wie eine Frühlingsliebe"  darüber, wie ich wieder zur Musik kam. Hier nun folgt die weitere Entwicklung seit August 2016:

Ui ui uiii, wenn die Dinge mal ins Rollen kommen, dann laufen sie nicht selten so rasch, dass man sich fürchten könnte, überrollt zu werden...
Nachdem ich eine Morino VI M zum Üben bekommen hatte, wurde es sehr ernst. Mit meinem Üben zu Hause und auch mit der Frage, wann ich denn vorspielen werde. Parallel dazu suchte ich weiterhin händeringend nach einem passenden und finanzierbaren Instrument.
Am 16. August 2016 fuhr ich dann nach vielen Übungsstunden abends zum Vorspielen. Ich erlebte erneut eine starke Glückswelle, als ich danach zurück nach Hause fuhr, denn ich durfte ab diesem Tag sowohl im Unterhaltungsorchester als auch im Hauptorchester mitspielen.
Über die ersten Proben will ich mal kein Urteil zu meiner Spielkunst fällen. Manchmal erschienen mir die Noten wie fremdartige Wesen, Pausenzeichen, Tempobezeichnungen und Vorzeichen tanzten vor meinen Augen irgendeinen wilden Tanz. So übte ich daheim mit und ohne Metronom, hörte mir die Musikstücke auf youtube oder CD an und merkte, dass es ganz allmählich besser wurde.

Rein körperlich wurde es nach der ersten Probe aber etwas leichter, denn ich durfte die doch recht schwergewichtige Morino VI M gegen die kleinere, sprich leichtere Ausgabe einer Morino V tauschen, die mir der Spielerkollege einfach so auslieh. - Ich stelle fest, dass meine Rückkehr zur Musik offenbar unter einem sehr glücklichen Stern stehen muss. Mit so viel Unterstützung hatte ich nicht gerechnet. 
Auch die Suche nach einem passenden Instrument hatte schneller als gedacht ein Ende. Ich fuhr schon Ende August in den Harz, um dort eine Morino VS ausprobieren. Ich kaufte sie und fuhr überglücklich damit nach Hause. Zwar musste ich zweimal mit ihr in die Werkstatt, und einmal überließ ich sie einem Spielerkollegen, der das Instrumentenbauen beherrscht, zur finalen Reparatur, aber inzwischen ist sie sehr gut spielbar.

Dass ich gleich beim wichtigsten und sehr beliebten Jahreskonzert des Orchesters mein Debüt haben durfte, sorgte für reichlich Ansporn, viel zu üben, um immer besser zu werden. Ende November, am 1. Advent, war es dann schon soweit. Wir spielten ein fantastisches Konzert... es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, wieder mit dem Orchester auf der Bühne zu sitzen und Musik zu machen. Von dieser Atmosphäre kriege ich, wie früher schon, einfach nicht genug.



Man sieht, dass es Spaß macht ;-)

Und ich bin ein bisschen stolz darauf, dass es mir gelungen ist, das Konzertrepertoire innerhalb von nur etwas über 3 Monaten abgesehen von ein paar Unsicherheiten ganz gut spielen zu können. Zwar bin ich mit meiner Kunst keineswegs schon da angekommen, wo ich mich hin wünsche, und es wird noch einiges an Übungsarbeit notwendig sein, um an meine frühere Leistung anzuknüpfen, aber das wird gelingen. Ich weiß das ganz einfach, denn Übung hat sich in der Musik für mich immer ausgezahlt. Übung ist Vorbereitung auf die Proben, und die  Probenarbeit ist Vorbereitung auf die Konzerte. 

Ich habe inzwischen meine Schwachpunkte im Spielen gut erkannt und mir gezielt die entsprechenden Etüden ausgesucht, um konzentriert daran zu arbeiten. Dabei habe ich auch gemerkt, dass da etwas in mir ist, das mich - verflixt und zugedingst! - noch oft blockiert. Vermutlich ist es immer noch ein Hang zum Perfektionismus? Aber so etwas verkrampft, und dann läuft nichts.
Hin und wieder lasse ich aber auch ganz los, und dann laufen die Finger einfach und kennen ihren Weg. So etwas in dieser Art sagt der Dirigent hin und wieder, wenn wir proben: „Lasst die Finger einfach laufen, die wissen, wohin sie müssen.“ Wenn ich mir diesen Satz ins Gedächtnis rufe, tief durchatme und wieder spiele, dann wird diese Blockade schwächer und meine Finger laufen.
Zurzeit wünsche ich mir, die Schwächen durch weitere Übung abzubauen und die Blockierung schlicht zu vergessen. Das gelingt mir am ehesten, wenn ich vermehrt lausche und fühle und mich der Musik hingebe. Das gelingt mir auch schon häufiger bei den Proben, wenn ich das Stück gut kenne und auf die anderen höre, wenn ich nicht mehr angespannt zähle, wann ich einen Einsatz habe, sondern spüre-höre, wann es soweit ist, mich wieder in den Chor der anderen einzureihen.


"Rocky" in ganz besonderer Atmosphäre...

Musik ist Emotion, ist Leidenschaft, und wer so ein Musikstück wie "Rocky" aus dem gleichnamigen Film in jener besonderen Atmosphäre des Konzertsaals miterleben konnte, versteht, was ich meine.

Nun haben wir Januar 2017... neues Jahr, und wir haben die Probenarbeit wieder aufgenommen. In der Zeit seit dem Jahreskonzert habe ich sehr viel Filmmusik gehört, wunderschöne, packende Musik, von ich mir vorstellen kann, dass sie mit unserem Orchester sehr gut klingen könnte... Ich bin gespannt, wie es musikalisch in diesem Jahr mit mir und mit den Orchestern vorangeht.
Und ich werde berichten... ;-)





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